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Montag, 11. Jänner 2021

Rückblick

Lange habe ich mich nicht gemeldet, aber mein Leben war, bzw. ist ganz schön abwechslungsreich seit ich meinen Platz im Tierheim gegen ein gemütliches Zuhause eingetauscht habe.

Jetzt lebe ich schon fast 14 Jahre mit meinem Frauchen, Franz und der Katze Maxime im selben Haus. Auch andere Katzen versuchen sich einzuschmeicheln und sich einen Platz am Futtertrog zu sichern, allerdings sind die meisten mit Hunden nicht wirklich verträglich.

Nachdem meine Lieblingskatze Lady Lula, auch Lady Gaga genannt , verschwunden ist, habe ich lange nach schwarz-weißen Katzen Ausschau gehalten. Lediglich ein sehr alter und ziemlich vernachlässigter Kater ist kurz bei uns im Hof eingezogen und hat nach medizinischer Versorgung bis zu seinem Tod bei uns bleiben dürfen. Ich habe mich mit dem Kater angefreundet, denn er hat mir auch leid getan, weil seine ursprüngliche Familie ihn nicht mehr wollte - wohl wegen der nicht unbeträchtlichen Tierarztkosten.

Seit längerer Zeit kommt ein graues Tigerkätzchen regelmäßig fressen. Die Katze versteckt sich zumeist im vormaligen Schweinestall und lässt sich trotz aller Bemühungen nicht einfangen. Plötzlich war im Sommer aus dem Schweinestall ein leises Miauen zu vernehmen und dann guckten  plötzlich zwei niedliche Katzenkinder (1 Katzenbub und 1 Katzenmädchen) aus dem Türspalt. Ich hätte sehr gerne mit den beiden gespielt, aber  die beiden hatten großen Respekt vor mir. Mein Frauchen hat ihre Versuche, die ganze Katzenfamilie einzufangen, nicht aufgegeben. Auch mit einem großen grünen Käfig und einem kleinen weißen Gitterkäfig war die Fangquote gleich null. Lediglich einmal hat sich eines der Katzenkinder in die Falle verirrt, Frauchen meinte jedoch, für eine Trennung von der Mutter wäre das Kätzchen noch zu klein. Zusammenfassend muss ich leider feststellen, die Fangversuche waren ein großer Reinfall.   

Gemeinsam mit meiner Familie habe ich  auch viele Abenteuer erlebt, einiges von der Welt gesehen und viele Freundschaften geschlossen. 

So war ich unter anderem in Brandenburg am Schwielowsee, im Elsass, in der Wachau auf der Donau unterwegs, in Vorarlberg und Liechtenstein, Belgien, Südtirol und am Gardasee. Am besten hat es mir am Gardasee und in Meran gefallen. Mein Frauchen und Franz haben eine ganz tolle Berlinerin kennen gelernt und mein Frauchen hat sich mit dieser angefreundet. Auch ich finde Karin ganz toll und waren wir schon zweimal gemeinsam mit Karin an der Ostsee.  Dort habe ich auch Paulinchen, eine süße Dackeldame, kennen gelernt. Leider war Paulinchen zu diesem Zeitpunkt bereits sehr krank und  der letzte Besuch im Jahr 2019 war für Paulinchen schon etwas stressig. 

Anmerkung: Paulinchen ist im Herbst 2020 leider über die Regenbogenbrücke gegangen

Nun, 2020 gab es keinen richtigen Urlaub - angeblich waren Auslandsreisen verboten wegen einer Pandemie (als ob mir eine Pandemie etwas anhaben könnte) und hieß es laufend "zu Hause bleiben und Abstand halten". Es waren daher nur kurze Ausflüge an den Wallersee, sowie in die nähere Umgebung vorgesehen. Mein Frauchen wird zunehmend etwas seltsam, wenn viele Menschen aufeinander treffen. So behauptet sie, ich wäre ihr "Babyelefant" oder "persönlicher Abstandhalter" und hängt sich komische Stofffetzen vor das Gesicht, sodass ich gar nicht sehen kann, ob Frauchen fröhlich ist oder es Ärger gibt. Diese Stofffetzen dürften zwar neueste Mode sein, tragen jedoch nicht zur Verschönerung der Menschen bei, wobei noch nicht einmal klar ist, wie man diese trägt. Manche Masken baumeln an einem Band um den Hals, hängen unter dem Kinn und manche Menschen sehen aus, als hätten sie Entenschnäbel. Und wegen so einem Unsinn darf ich nicht verreisen.

Es gab trotzdem lange und schöne Spaziergänge an der Pinka gemeinsam mit anderen Hunden. Es ist ja schlimm, was manche Hunde erleben müssen, bzw. sich Menschen alles einfallen lassen. Meine Freundinnen Mika und Mimi sind z.B. aus einer ungarischen Tötungsstation gerettet worden. Ich mag mir gar nicht vorstellen, welche Ängste Hunde in einer derart grausamen Einrichtung verspüren müssen. 

Besonders mag ich "Kenny", einen Berner Sennenhund, dessen Herrchen  auch mich mit Leckerlis verwöhnt, wenn wir uns zufällig beim Spaziergang treffen. 

Auch in der Kanzlei meines Frauchens treibt sich ein weiterer Hund herum. Die französischen Bulldoggen habe ich erfolgreich vertrieben, dafür kommt jetzt des Öfteren ein Jack-Russel-Mischling in das Büro. Persönlichen Kontakt gibt es keinen, Lennie, wie der Typ heißt, ist nämlich meistens schläfrig oder grantig.  

Im Frühjahr 2020 hatte ich eine schwierige Operation am Vorderbein und hat mir die Narkose ziemlich zugesetzt.  Insgesamt gesehen habe ich die Operation zwar gut überstanden, allerdings merke ich zunehmend, dass ich nicht mehr der jüngste bin. Die Gelenke schmerzen schon und mag ich nicht mehr so lange spazieren gehen. Auch kann ich nicht mehr ins Auto springen, sodass mir mein Frauchen immer behilflich ist. 

Jetzt - nach meinem ausführlichen Bericht über die vergangenen Jahre -  fühle ich mich einfach müde und werde mich in meinen Korb zum Schlafen zurückziehen. Vorher muss ich noch in der Küche vorbeischauen, ich rieche nämlich gekochtes Huhn und das Hühnchen kann nur für mich bestimmt sein.

Deshalb verabschiede ich mich mit "Mahlzeit" und "Gute Nacht"

Dienstag, 20. September 2011

Ferien in Schwielowsee/Brandenburg

Kaum bin ich mit meinem Frauchen verreist, ist der Urlaub auch schon wieder vorbei. Seit knapp 3 Tagen bin ich wieder zu Hause und kann von den ausgedehnten Spaziergängen nur mehr träumen. Die Vermieter des Ferienhauses hatten auch eine Hündin namens "Cleo" und habe ich für Cleo ein Gedicht ins Gästebuch geschrieben, obwohl sie mich anstelle einer freundlichen Begrüßung nur angeknurrt hat. Vielleicht wäre ich auch etwas ärgerlich, wenn ständig fremde Hunde meine Ruhe stören würden.

Nun mein Gedicht für die Daheimgebliebenen zum Lesen:

Weit weg vom schönen Burgenland
ich viele schöne Orte fand,
Über Zwickau, Wildenfels und Hartenstein
tiefer in das Land hinein,
bis nach Brandenburg an den Schwielowsee
dann durch ganz Potsdam,
die Pfoten tun mir weh!
Auf meine Decke leg ich mich abends brav,
Augen zu, schon packt mich der Schlaf.

Am nächsten Tag, schnell meine Meute wecken,
es gilt viel Neues zu entdecken,
im Wald frühmorgens die Fährten aufgenommen,
mit den Enten um die Wette geschwommen,
gesprintet durch Wald und Feld,
als gehöret mir die ganze Welt.

Die herrliche Landschaft, königliche Schlösser
haben mein ganzes Rudel erfreut,
Ferien in Brandenburg/Schwielowsee,
wir haben es nicht bereut!

Samstag, 13. August 2011

Baden am Semmering

Heute war ich bei Freunden am Semmering, das war super. Nach vielen verregneten Tagen gab es endlich schönes Wetter, sodass ich die Gelegenheit für ein sehr erfrischendes Bad hatte. Der Schotterteich, welcher dazu dient im Winter Wasser für die Schneekanonen zu liefern, war zwar frei zugänglich, mit Ausnahme eines Mädchens war ich jedoch der Einzige, der sich zum Schwimmen in den Teich wagte. Das glasklare Wasser, zum Trinken geeignet, war wirklich verlockend. Nach einer kleinen Wanderung gab es ein kurzes Schläfchen beim "Löffler" auf der Terasse und etwas Waffel mit Schlagobers zum Naschen.

Montag, 1. August 2011

Leon`s Gedanken

Nachdem der Sommer ziemlich verregnet ist, träume ich gerade im Büro vor mich hin und warte darauf mit meinem Frauchen wieder nach Hause zu fahren.
Obwohl ich nur wenig Zeit habe, aktuelle Berichte zu verfassen, stehen immer wieder neue Erlebnisse in meinem Blog - diese sogar mit Fotos unterlegt und dokumentiert.
Da dürfte wohl ein Ghost-Writer etwas aushelfen. Macht auch nichts, die Texte könnten direkt von mir sein. Vielleicht gelingt es zukünftig etwas öfter meine Erlebnisse selbst aufzuschreiben.
Ich würde mich jedenfalls schon auf Ferien mit meinem Frauchen freuen, nicht nur ich habe einen Urlaub bereits dringend nötig. Mal sehen, wie das Wetter wird, vielleicht ist zumindest ein kleiner Ausflug als Vorgeschmack auf den Urlaub möglich.

Hallo Leon, 
deine Ghostwriterin hat wieder zugeschlagen und deinen Rügenbeitrag auf Juni 2008 umdatiert. Kannst du aber ganz leicht selbst wieder umändern, wenn du im Bearbeitungsmodus auf "Post-Optionen" klickst, dort macht es dir alle möglichen  Einstellungsoptionen auf und du kannst auswählen was du ändern möchtest. Wenn du kein Datum eingibst, erscheint dein Beitrag immer unter dem Tag der Erstellung. 
Liebe Grüße vom See!

Donnerstag, 7. April 2011

Und wieder einmal beim Tierarzt.....

Hallo, da bin ich wieder!
Ich weiß, dass ich ein wenig schreibfaul bin, das mag aber auch daran liegen, dass ich hier keinen guten Internetempfang habe und dadurch viel auf mein Frauchen angewiesen bin.
Hier nun ein kleiner Überblick, was ich in letzter Zeit alles erlebt habe:
Vorige Woche musste ich schnell zum Tierarzt, denn ich hatte mir eine Kralle abgerissen. Stellt euch vor  nach einem kleinen Pikser bin ich einfach eingeschlafen und dann weiß ich gar nichts mehr. Muss wohl sehr gut geschlafen haben, denn als ich aufwachte, waren wir schon wieder auf dem Weg nach Hause. Die Kralle ist allerdings komplett weg und mein Frauchen wacht darüber, dass ich nicht an meiner Pfote herumschlecke. Beim Spaziergang musste ich an der Leine gehen, auch als die Schwester vom Frauchen zu Besuch war und wir ein Stück durch das Dorf marschierten. Mir wäre es schon lieber frei herumtollen zu können aber ich muss eben etwas vorsichtig sein, damit alles gut verheilen kann.
Bei uns wird es jetzt schon sehr frühlingshaft, überall sprießen die Blumen und das von mir ziemlich niedergetretene Gras wird auch wieder grün und dicht! Jetzt hat das lange Herumliegen im Zimmer oder im Büro hoffentlich bald ein Ende. Frauchen überlegt auch schon wohin wir im Sommer verreisen wollen - sobald ich etwas erfahre melde ich mich wieder. 
Also bis bald!

Samstag, 21. August 2010

Zurück aus dem Elsass

Unser Urlaub im Elsass ist schon wieder Vergangenheit. Schon seit gestern abend bin ich zurück im Burgenland. Davor hatte ich eine tolle Ferienwoche, bei der allerdings das Wetter wieder einmal zu wünschen übrig ließ. Erst der Donnerstag war so richtig sommerlich. Ich machte mit meiner Familie viele schöne Ausflüge rund um unser kleines Feriendomizil und konnte einige neue Orte kennenlernen. Doch davon mehr sobald ich die neuesten Fotos habe und euch so manches genauer zeigen kann.
Mein Frauchen weiß jetzt auch welcher Rasse ich mehr oder weniger angehöre, es ist eine englisch-kanadische Züchtung, die aus Setter, Retriever, Cocker Spaniel und  noch anderen Rassen hervorgegangen sein soll (bei mir ist noch etwas mehr Setter drinnen, dadurch bin ich hochbeiniger und schlanker aber sonst ist fast alles so wie bei diesem Nova Scotia Duck Tolling Retriever auf dem Foto (mit einem Klick auf den Rassenamen könnt ihr  mehr  über diese Hunde auf Wikipedia nachlesen).

Foto Wikipedia Cal 119
Hier gebe ich euch nur einen kleinen Überblick daraus: Dieser Name heißt soviel wie Neuschottischer - das ist eine Gegend in Kanada - Entenapportierhund. Laut Wikipedia haben sie den mal extra für diese Jagdform gezüchtet  - ich kann  mir vorstellen, dass mir die Jagd auf Enten auch sehr viel Spass machen würde. Muss bei Gelegenheit diese Anregung an mein Frauchen weitergeben, Enten sollen ja sehr lecker sein!) In Wikipedia steht auch noch mehr darüber nachzulesen und es gibt eben dieses Foto. Ich wusste gar nicht, dass die Rasse so bekannt ist, denn im Google findet man viele Seiten mit Infos und Bildern über meine Verwandtschaft.
Leider reisten wir schon am Freitag ab, machten aber noch an interessanten Punkten unserer Reiseroute Station, unter anderem am Bodensee und bei Sissy und Ramon im Ferienhaus. Dort hatte ich wieder  viel Spass sowohl beim Herumtollen am Ufer als auch im Wasser und ich konnte mir ein bißchen die Pfoten vertreten ehe es die restlichen 400 km bis nach Hause ging. Bedauerlicherweise waren Sissy und Ramon nicht mit mir gemeinsam schwimmen, weil Ramon irgendeine Verletzung hat und daher nicht ins Wasser durfte. Aus Solidarität blieb auch Sissy drinnen. So hatte ich alles für mich alleine, auch nicht schlecht!

Blick über den Wallersee

Sonntag, 8. August 2010

Urlaubsgrüße

Nun ist es schon August und ich kann nur hoffen, dass wir bald in die Ferien fahren. Es ist zwar daheim wunderschön und ich komme auch viel herum aber mein Frauchen sollte sich mal ein bißchen erholen. Die steckt ja dauernd bis zum Hals in ihrer Arbeit. Ich würde auch gerne mal an den See zu Sissy fahren und dort wieder nach Herzenslust im Wasser herumtollen. Na ja ich kriege ja so einiges mit was mein Frauchen plant und derzeit höre ich oft das Wort "Elsass" (was immer das bedeuten mag) - ich lasse mich gerne überraschen, bis jetzt waren alle Urlaube mit meiner Familie ganz toll!
Sissy und Ramon haben mir dieses Foto geschickt, damit ich sie nicht vergesse.

Ramon und Sissy im Garten
Lieber Leon,
Herzliche Urlaubsgrüße vom See
senden Dir und Deinem Frauchen
Ramon, Sissy und Oberhündin Barbara

Freitag, 25. Dezember 2009

Weihnacht 2009


Dieses Weihnachtsfest feierte ich nicht nur im Kreis meiner Familie sondern auch mit der Schwester meines Frauchens. Zuerst wurde der Baum aufgeputzt, dann machten wir uns auf zu einem Spaziergang an der Lafnitz. Da konnte ich mit Schäferhündin Sissy eine Runde auslaufen. Ich musste wieder einmal meine ganze Schnelligkeit aufwenden um vor ihren ungestümen Angriffen sicher zu sein, Sissy ist nämlich extrem flink. Trotzdem bin ich viel schneller und wesentlich wendiger! Irgendwann hatten wir dann genug und setzten unseren Weg ganz gesittet fort.
Als wir zurück zum Auto kamen, war ich erstaunt als nach Sissy ein weiterer Schäfer aus dem Wagen der Schwester heraussprang - Idefix, ein viereinhalb Monate alter Rüde, der auch gerne mit mir herumgetobt wäre. Das durften wir aber nicht, weil wir wohl kaum so gefolgt hätten wie es unsere beiden Frauchen erwarteten. Daher liefen wir diese Runde mehr oder weniger artig an der Leine. Der kleine Idefix kann ja noch gar nicht gehorchen, er zieht auch mächtig an der Leine, ich hoffe nur mein Frauchen weiß es zu schätzen, dass ich schon so brav bin!
Später daheim gab es Abendessen und dann die Bescherung, bei der auch ich einige Leckereien unter dem Weihnachtsbaum fand.


Zufrieden legte ich mich dann mit all meinen Sachen in meinen Korb und träumte von........, ha, das würdet ihr jetzt gerne wissen aber das bleibt mein Geheimnis!

Unsere kleine Lady Lula verschlief den Hl. Abend lieber auf dem Sessel neben dem Ofen. Doch zuerst versuchte sie sich über meinen Knochen herzumachen und wollte sich noch schnell an dem teuren Glitzerschmuck am Weihnachtsbaum vergreifen.
Maxime, meine zweite kätzische Mitbewohnerin, bekam ich gar nicht zu Gesicht, sie zog es vor den Abend allein zu verbringen - macht sich wohl nichts aus Familienfesten.


"Lady Lula" schläft.

Sonntag, 2. August 2009

Badeausflug zum See

Heute konnte ich einen herrlichen Badetag am See verbringen. Schon früh am Morgen fuhren wir los und erreichten gegen zehn Uhr das Ferienhaus, wo die Schwester meines Frauchens uns schon erwartete.
Sofort lief ich hinunter zum Wasser und machte meine ersten Schritte hinein in die ziemlich stürmischen Fluten. Da kam auch schon mein Spielzeug geflogen und ich jagte eifrig hinterher. Ich schwamm und tobte so lange herum bis ich eigentlich Lust auf ein Schläfchen in der Sonne hatte. Aber das musste noch etwas warten, denn nun brachen wir zu einem Spaziergang hinauf zum Wald auf. Dort war vielleicht etwas los, Radfahrer rasten die steile Strasse herunter und es herrschte ein Betrieb, wie ich es von daheim nicht kenne. Schnell machten wir uns auf den Heimweg.
Ach ja, beim Schafzaun musste ich auch noch meine Nase hineinstecken aber der stand unter Strom - schnell sprang ich zurück, als es mich kitzelte!
Erst das aufziehende Gewitter mit Sturmwarnung trieb uns nachmittag aus dem Wasser. Um nicht bei Regen und Sturm heimfahren zu müssen, machten wir uns lieber gleich auf den Rückweg in's Burgenland.


Mehr Fotos vom See







Samstag, 18. Juli 2009

Mein Zuhause





Das ist der Garten, wo ich alle Freiheiten genieße. Hier verbringe ich die meiste Zeit, wenn wir nicht gerade einen Ausflug machen oder ich mit meinem Frauchen zur Arbeit unterwegs bin. Meistens liegt auch überall mein Spielzeug herum. Am liebsten mag ich es, wenn alle daheim sind, schönes Wetter herrscht und alle Türen offen sind, denn dann kann ich nach Belieben ein- und ausgehen.

Freitag, 2. Mai 2008

Leon an Sissy

Hallo Sissy, habe soeben Deine Nachricht gelesen. Natürlich ist es im Burgenland gar nicht langweilig, allerdings hat mein Frauchen so viel Stress, dass sie nicht zum Schreiben kommt und mich läßt "frau" an den Computer natürlich nicht ran. Verbringe somit viel Zeit im Büro und hänge meinen Gedanken nach.
Hier die letzten Monate im Zeitraffer:
1.) Bin jetzt schon mehr als 1 Jahr in meiner neuen Familie und beginne mich langsam daran zu gewöhnen, dass es im Badezimmer schnurrt, ich ins Bad nicht hineindarf und hin und wieder ein braun/schwarz geflecktes Katzentier durch das Haus streift, welches ich nicht jagen darf.
2.) Besuche seit längerem jeden Samstag wieder die Hundeschule und werde angeblich immer klüger. Nach Aussage meiner Trainer bin ich derzeit zwar noch nicht der bravste und klügste, jedenfalls aber einer der schnellsten und lebhaftesten Hunde im Verein. Tatsächlich bin ich natürlich sehr viel klüger, als alle annehmen. Meine Stärke liegt darin, die anderen nicht merken zu lassen, dass ich ohnehin schon alles kann.
Besonderen Spass habe ich daran, alle Hindernisse am Platz zu meistern, über Hürden zu springen und zu klettern, über die Planke und durch die Röhre zu laufen usw. und lohnt es sich schon deswegen, den sonstigen Schulstress in Kauf zu nehmen.
Nicht alle Mitschüler sind freundliche Genossen, ich habe sogar gehört, dass eine Jagdhündin die Schule verlassen musste, weil sie sich in der Pause in einen kleinen Pudel verbissen hat.
3.) Für mich hat bereits seit längerem die Badesaison begonnen. Ich nütze ungeachtet des Wetters daher jede Gelegenheit in die Lafnitz oder in die Pinka zu springen. Bin daher schon sehr auf den Urlaub und das Meer gespannt.
4.) Obwohl mein Frauchen auch an den Wochenenden arbeitet, bleibt immer Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang, bei welchem ich viel Zeit zum Toben und Spielen - auch mit anderen Hunden - zur Verfügung habe. Auch habe ich mich schon als "Hasenjäger" versucht, mich dann aber doch entschlossen dem Rufen meines Frauchens zu folgen und den Hasen ziehen zu lassen. Wenn ich wirklich gewollt hätte, hätte ich ihn sicher erwischt....
Ansonsten gibt es nicht viel neues zu berichten, ich kann weder mit einer Hundeschau aufwarten, noch muss ich mich irgendwelchen Experten vorstellen oder mich mit anderen messen, da ich ja nur ein ganz "einfacher Hund" bin und auch bleiben werde.

Freitag, 4. Jänner 2008

Leon`s Gedankensplitter

Nun habe ich die wichtigsten Feste in meinem neuen Heim bereits hinter mir - Weihnachten und Sylvester - nicht zu vergessen, den Geburtstag meines Frauchens, bei welchem die gesamte Verwandschaft angerückt ist. Naja, zumindest die meinem Frauchen nahestehende Verwandschaft.
Da ich als Findelkind nicht weiß, wann mein Geburtstag ist, ist meine Feier bedauerlicherweise ausgefallen. Vielleicht wird meine Feier auf den Tag meiner Abholung vom Heim verlegt, wäre ja auch eine gute Möglichkeit mich hoch leben zu lassen.
Vor Weihnachten habe ich noch bei Nelly, der Landseer-Hündin in St. Martin vorbeigeschaut, mit dieser im Garten getobt und meine ersten Schritte auf dem zugefrorenen Teich gewagt.
Weihnachten waren auch für mich Geschenke dabei, entgegen den Befürchtungen meines Frauchens steht auch der Christbaum noch im Zimmer, die Glaskugeln, welche mit Rücksicht auf mein ungestümes Verhalten nur in der oberen Hälfte zu finden sind, sind noch ganz. Auch die Knallerei zu Sylvester habe ich gut überstanden, ich habe sogar mit meiner "Familie" eine Ortsrunde gedreht.
Auch ich habe endlich einen Menschen gefunden, den ich an der Leine herumführen darf, sodass ich sagen kann - 2007 war für mich ein gutes Jahr !

Dienstag, 16. Oktober 2007

Herbstzeit.....

Soeben bin ich von einem längeren Spaziergang mit meinem Frauchen zurückgekommen.
Ich durfte - wie schon einige Male - bei strahlendem Sonnenschein ohne Leine durch Wiesen und Felder springen und tollen. Auch mein Frauchen genießt die Bewegung im Freien, die ausgedehnten Spaziergänge und die wärmenden Sonnenstrahlen. Hoffentlich bleibt es noch lange so.
Mein Frauchen meint, ich würde wie ein Ziegenbock durch die Gegend hüpfen, tatsächlich habe ich natürlich aus der Luft einen viel besseren Überblick über Mäuse und sonstige Kleintiere.

Heute Abend ist schon wieder Schule angesagt. Das Lernen ist ganz schön anstrengend, nach Ansicht meines Frauchens mache ich jedoch gute Fortschritte. Besonderen Spaß macht das Springen über Hürden und die Kletterwand. Nicht alle meine "Mitschüler" sind mir gut gesinnt, einige sind richtig unfreundliche Zeitgenossen, vor welchen ich großen Respekt und "Muffensausen" habe. Mal sehen, wie sich der heutige Abend entwickelt.

Samstag, 15. September 2007

Mein 1. Schultag

Heute nachmittag habe ich das erste Mal die Hundeschule besucht. Ursprünglich wollte ich ja zu den Welpen, dort wurde ich jedoch nicht aufgenommen, ich wäre schon zu alt für diese Gruppe, hat es geheißen. Nun ja, jetzt bin ich halt bei den Großen gelandet. Ganz schön anstrengend, immer auf Kommando und an der Leine gehen. Kaum ein paar Schritte gegangen, heißt es schon wieder Sitz, Platz, und, und ..... viel lieber würde ich mit den anderen Hunden spielen und über den Platz toben.

Montag, 3. September 2007

Ferien .....

Hallo, ich melde mich aus meinem ersten Urlaub zurück. Ich durfte mit meiner Familie bis in die Burgund reisen, wo wir, d.h. mein Frauchen, Francois und ich, in einem ganz gemütlichen Ferienhaus mit Garten Quartier genommen haben. Es war eine aufregende Woche, tägliche Ausflüge mit dem Auto und lange Spaziergänge standen auf dem Programm. Warum meine Familie allerdings die alten Häuser und Mauern so toll gefunden hat, ist mir ein Rätsel geblieben. Ich fand den großen Garten - mit Quelle und Brunnen - bei unserem Haus viel interessanter.
Auch durfte ich im Fluss baden und kann mich somit rühmen in der Seine geschwommen zu sein.
In den an unser Haus angrenzenden Gärten waren viele Hunde, die Verständigung war etwas schwierig und die Sitten etwas rauh, sodass ich ganz froh war, durch einen Zaun gut geschützt zu sein. Auch einige Katzen haben sich in den Garten verirrt, aber ich habe sofort gezeigt, wer der Boss ist.
Nun, seit 25.08.2007 bin ich zu Hause in meiner gewohnten Umgebung und der Alltag hat mich wieder.
Schön war`s, vor allem deshalb, da Frauchen und Franz den ganzen Tag für mich Zeit hatten.

Montag, 30. Juli 2007

Ausflug an den See....

Gestern wurde ich schon zeitig geweckt, Frauchen hat angekündigt, ich müsste endlich schwimmen lernen und wurde ich gleich nach einer kurzen Morgenrunde ins Auto gepackt. Auf der Fahrt hat es manchnmal ziemlich geregnet und stand mir eigentlich der Sinn nicht unbedingt nach Wasser.
Nach knapp 4 Stunden Fahrt und einer "Pinkelpause" für mich, war es dann soweit. Henndorf/Wallersee - ich durfte ohne Leine aus dem Auto springen und bin sofort in den See gelaufen. Zuvor gab es eine ziemlich heftige Spielerei mit Sissy, der Schäferhündin, anschließend habe ich sofort meine Schwimmkünste gezeigt.
Nase hoch, Mäulchen fest zusammengedrückt, und los gepaddelt. Ich bin im Wasser von einem zum anderen geschwommen, sodass Frauchen & Co mich voll bewundern konnten. Da ich viel Lob bekommen habe, muss ich wohl ein Naturtalent sein. Auch eine kurze Bootsfahrt stand auf dem Programm, todesmutig bin ich ganz allein aus dem Boot gesprungen und in Richtung Strand geschwommen. Mein Frauchen ist ob meiner Unvorsichtigkeit ganz schön erschrocken, aber ich habe diese Mutprobe hervorragend gemeistert.
Als ich dann plötzlich einem fremden Boot nachgeschwommen bin, hat mich mein Frauchen zurückbeordert. Dabei hätte ich den Kahn sicher erwischt.
Das Wetter zeigte sich gleichfalls zunehmend von der freundlichen Seite, sodass ich mein Fell zwischendurch in der Sonne trocknen lassen konnte.
Auch habe ich ein paar nette Kumpels kennengelernt. So habe ich mit einem jungen Windhund ausgiebig getobt und gespielt und durfte mit einem kurzbeinigen Jack Russel Terrier über den Strand jagen, bevor es wieder mit dem Auto auf die Rückreise ging.
Yeah, das war schon ein ganz toller Tag......

Freitag, 22. Juni 2007

Das Leben ist Lernen.........

Jetzt habe ich schon eine Menge Neues gelernt.
Ausflüge an die Lafnitz, Baden im Fluss, lange Spaziergänge, sogar ohne Leine, mit vielen interessanten Gerüchen, Begegnung mit Pferden, Hochlandrindern und den Hängebauchschweinen der Nachbarn.
Obwohl ich im Tierheim mit anderen Hunden untergebracht war, vielleicht auch gerade aus diesem Grund, habe ich vor meinen vierbeinigen Kollegen mächtigen Respekt und betrachte diese lieber vorerst aus sicherer Position. Besonders suspekt und lästig sind für mich die Kleinen, die nicht einmal über die Sesselkanten sehen können, aber sich für besonders wichtig halten.
Zwischenzeitig habe ich aber einige nette Kollegen/Innen kennen gelernt, zuletzt habe ich einen ganzen Abend in St. Martin in einem großen Garten mit eigenem Teich mit Jambo, dem Hund der Kanzleipartnerin meines Frauchens,verbracht. Na, der war ganz schön aus der Puste, allerdings ist er auch schon einige Jahre älter als ich und gesundheitlich angeschlagen.
Den Schwimmteich habe ich natürlich auch mehrfach erkundet, war ganz schön tief, sodass ich sogar meine ersten Schwimmversuche absolvieren musste. Frosch habe ich leider keinen erwischt. Kein Vergleich mit dem kleinen Biotop am Semmering, wo ich eine richtige Schlammpackung abbekommen habe. Dort habe ich mich allerdings sofort nützlich gemacht und zur Freude der Besitzer die Algen aus dem Biotop gefischt, ein paar Seerosen waren - glaube ich - auch dabei.
Sehr zum Ärger meines Frauchens habe ich die ortsansässigen Katzen etwas aufgewirbelt, obwohl ich doch angeblich "katzenkompatibel" sein soll, was immer das auch heißen mag. Ich kann halt meine diversen Ahnen nicht ganz verleugnen.
Gott sei Dank, kann Frauchen nicht allzu lange böse sein.

Dienstag, 29. Mai 2007

Ich bin gechipt.....

Jetzt ist es offiziell, ich wurde auf mein Frauchen registriert und bin nunmehr bei
ANIMALDATA.COM unter der Nr. 961001000046379 erfasst.

Obwohl ich nicht wusste,was passieren wird, habe ich mich mit meiner ganzen Kraft gewehrt, das Wartezimmer beim Tierarzt zu betreten. Es waren recht viele - große und kleine, alte und jüngere - Leidensgenossen dort und habe ich zuerst befürchtet, dass ich schon wieder im Heim gelandet bin. Gott sei Dank, hat sich diese Befürchtung nicht bewahrheitet. Die folgende Prozedur - Impfung und Chippen - war trotzdem äußerst schmerzhaft und hätte ich auf diesen Tierarztbesuch liebend gerne verzichtet.

Jetzt bin ich aber doch ganz froh, dass sich mein Frauchen "hochoffiziell" zu mir bekannt hat und ich wirklich zur Familie gehöre.

Freitag, 18. Mai 2007

Spielstunde - erste Bilder

Heute besuchte uns die Schwester meines Frauchens, sie hat ebenfalls einen Hund - eine Schäferhündin - mit der machten wir einen langen Spaziergang. Mir war diese Sissy anfangs nicht ganz geheuer - habe sie nämlich schon einmal vor ca. drei Wochen getroffen - aber damals war schließlich alles neu für mich! Heute hätte ich schon Lust gehabt ein bißchen mit ihr herumzulaufen aber unsere beiden Begleiterinnen hatten uns fest am Bandl und hielten davon noch gar nichts. Ich muss angeblich erst besser gehorchen und ganz sicher das Kommando "hier" befolgen. Das üben wir momentan sehr oft!



Später im Garten holte ich meine Stoffente hervor. Während ich so spielte entstanden diese Fotos.




PS.: Wenn ihr auf die Fotos klickt könnt ihr mich in voller Grösse ansehen!