Freitag, 22. Juni 2007

Das Leben ist Lernen.........

Jetzt habe ich schon eine Menge Neues gelernt.
Ausflüge an die Lafnitz, Baden im Fluss, lange Spaziergänge, sogar ohne Leine, mit vielen interessanten Gerüchen, Begegnung mit Pferden, Hochlandrindern und den Hängebauchschweinen der Nachbarn.
Obwohl ich im Tierheim mit anderen Hunden untergebracht war, vielleicht auch gerade aus diesem Grund, habe ich vor meinen vierbeinigen Kollegen mächtigen Respekt und betrachte diese lieber vorerst aus sicherer Position. Besonders suspekt und lästig sind für mich die Kleinen, die nicht einmal über die Sesselkanten sehen können, aber sich für besonders wichtig halten.
Zwischenzeitig habe ich aber einige nette Kollegen/Innen kennen gelernt, zuletzt habe ich einen ganzen Abend in St. Martin in einem großen Garten mit eigenem Teich mit Jambo, dem Hund der Kanzleipartnerin meines Frauchens,verbracht. Na, der war ganz schön aus der Puste, allerdings ist er auch schon einige Jahre älter als ich und gesundheitlich angeschlagen.
Den Schwimmteich habe ich natürlich auch mehrfach erkundet, war ganz schön tief, sodass ich sogar meine ersten Schwimmversuche absolvieren musste. Frosch habe ich leider keinen erwischt. Kein Vergleich mit dem kleinen Biotop am Semmering, wo ich eine richtige Schlammpackung abbekommen habe. Dort habe ich mich allerdings sofort nützlich gemacht und zur Freude der Besitzer die Algen aus dem Biotop gefischt, ein paar Seerosen waren - glaube ich - auch dabei.
Sehr zum Ärger meines Frauchens habe ich die ortsansässigen Katzen etwas aufgewirbelt, obwohl ich doch angeblich "katzenkompatibel" sein soll, was immer das auch heißen mag. Ich kann halt meine diversen Ahnen nicht ganz verleugnen.
Gott sei Dank, kann Frauchen nicht allzu lange böse sein.

Dienstag, 29. Mai 2007

Ich bin gechipt.....

Jetzt ist es offiziell, ich wurde auf mein Frauchen registriert und bin nunmehr bei
ANIMALDATA.COM unter der Nr. 961001000046379 erfasst.

Obwohl ich nicht wusste,was passieren wird, habe ich mich mit meiner ganzen Kraft gewehrt, das Wartezimmer beim Tierarzt zu betreten. Es waren recht viele - große und kleine, alte und jüngere - Leidensgenossen dort und habe ich zuerst befürchtet, dass ich schon wieder im Heim gelandet bin. Gott sei Dank, hat sich diese Befürchtung nicht bewahrheitet. Die folgende Prozedur - Impfung und Chippen - war trotzdem äußerst schmerzhaft und hätte ich auf diesen Tierarztbesuch liebend gerne verzichtet.

Jetzt bin ich aber doch ganz froh, dass sich mein Frauchen "hochoffiziell" zu mir bekannt hat und ich wirklich zur Familie gehöre.

Freitag, 18. Mai 2007

Spielstunde - erste Bilder

Heute besuchte uns die Schwester meines Frauchens, sie hat ebenfalls einen Hund - eine Schäferhündin - mit der machten wir einen langen Spaziergang. Mir war diese Sissy anfangs nicht ganz geheuer - habe sie nämlich schon einmal vor ca. drei Wochen getroffen - aber damals war schließlich alles neu für mich! Heute hätte ich schon Lust gehabt ein bißchen mit ihr herumzulaufen aber unsere beiden Begleiterinnen hatten uns fest am Bandl und hielten davon noch gar nichts. Ich muss angeblich erst besser gehorchen und ganz sicher das Kommando "hier" befolgen. Das üben wir momentan sehr oft!



Später im Garten holte ich meine Stoffente hervor. Während ich so spielte entstanden diese Fotos.




PS.: Wenn ihr auf die Fotos klickt könnt ihr mich in voller Grösse ansehen!

Donnerstag, 10. Mai 2007

Maxime

Hey - ich bin Maxime, eine wunderschöne grau gestromte Katzendame, eine sog. Schildpattkatze.
Mein Geburtsort war Dienersdorf in der Steiermark und wurde ich als Katzenkind - für mich gänzlich unvermutet - eingefangen und nach Buchschachen gebracht. Der Schreck war groß, als ich feststellen musste, dass auch ein Hund - Rico - zu den Bewohnern des Hauses zählte. Die erste Zeit fühlte ich mich schrecklich, obwohl sich meine nunmehrige Besitzerin als mein neuer Lebensmensch sehr um mich bemühte. Ich hielt mich ausschließlich im Badezimmer, vorwiegend unter dem Badezimmerkasten, auf und betrachte das Bad auch heute noch als "mein" Reich.
Es hat einige Zeit und Überwindung gebraucht, bis ich die Zuwendungen meiner neuen Familie akzeptierte. Nun ja, es ist schon angenehm, regelmäßig gestreichelt und gefüttert zu werden und einen warmen Schlafplatz zu haben.
Zwischenzeitig schätze ich jedoch auch tägliche Freigänge und genieße tagsüber das Haus verlassen und die Gegend erkunden zu dürfen.
Als ich mich endlich an den vierbeinigen Mitbewohner gewöhnt und diesen als ungewollte Beigabe zu den Annehmlichkeiten des Katzenlebens akzeptiert hatte, wurde dieser Weihnachten 2006 sehr krank und ist am 03.04.2007 über die Regenbogenbrücke gegangen. Zugegeben, meine Trauer war begrenzt, ich fühlte mich irgend wie befreit und begann das ganze Haus in Besitz zu nehmen, als nach knapp 3 Wochen schon wieder so ein bellendes Etwas ins Haus gekommen ist.
Jetzt muss ich mich nicht nur mit den unverschämten Nachbarskatzen, welche mir mein Heim und mein Futter streitig zu machen versuchen, auseinandersetzen, sondern auch den Familienzuwachs im Auge behalten.
Ich lebe natürlich schon mehr als zwei Jahre in diesem Haus und habe klarerweise die älteren Rechte. Seit kurzem gibt es also diesen Hundenachwuchs in meinem Haus. Was man sich nicht alles so gefallen lassen muss für gutes Essen und einen warmen Schlafplatz! Glücklicherweise sorgt mein Lebensmensch dafür, dass ich abends ungehindert in mein Reich gelangen kann, beim Fressen nicht gestört werde und auch beim Streicheln nicht zu kurz komme.
Da ich schon mit Leons Vorgänger, dem Setter namens Rico, einigermaßen klar gekommen bin, hoffe ich, dass es mit diesem Youngster auch bald klappen wird.

Montag, 30. April 2007

Leon

Ja, das bin ich - geboren wurde ich vermutlich im August 2006, so genau weiss ich das nicht, weil wir alters- und rassemässig im Tierheim immer irgendwie geschätzt werden!

Aufgewachsen bin ich in Mitterdombach bei Hartberg. Ich war einer von ca. 10 Junghunden und tollte mit diesen in einem großen eingezäunten Gehege herum, als mein nunmehriges Frauchen am 20.04.2007 auf der Suche nach einem Hund nach Mitterdombach gekommen ist. Eigentlich zeigte ich zunächst wenig Interesse meine Gefährten zu verlassen und in das Auto einzusteigen, das fremde Auto, die Gerüche (nach einem anderen Hund) machten mir ganz schön Angst, aber zwischenzeitig genieße ich es schon sehr, mein Frauchen so oft als möglich zu begleiten.

Apropos Rasse - da gibt es auch die wildesten Vermutungen von Setter/Golden Retriever und dergleichen jagdhündlichem Allerlei. Aber mein Frauchen meint es könnte auch ein Magyar Viszla an meiner Entstehung mitgemischt haben, weil ich so schöne bernsteinfarbene Augen habe! Im Grunde ist ihr das egal, weil ich für sie einfach ein wunderbarer Hund bin.

Donnerstag, 26. April 2007

Neubeginn

Am 03.04.2007 habe ich meinen Irish-Setter Rüden Rico nach relativ langem Leiden erlösen lassen. Rico war mehr als 12 Jahre alt und hat sich nach einem Herzinfarkt Ende 2006 nicht mehr erholt.
Lange habe ich es nicht ausgehalten ohne meinen Rico. Er fehlte mir an allen Ecken und Enden. Trotz aller Bedenken wollte ich so schnell wie möglich wieder einen Hund haben. Da ich bezüglich Rasse keine besonderen Wünsche hatte, schaute ich mich relativ bald in den verschiedenen Tierheimen nach einem neuen vierbeinigen Partner um. Ich musste bei der Wahl auch an meine Katze Maxime denken, die ältere Rechte hat und mit dem neuen Hausgenossen auskommen würde müssen. Also war es besser die hundelose Zeit möglichst schnell zu beenden.

Nachdem ich im Wiener Tierschutzhaus die langen Reihen von Zwingern abgeschritten und die vielen traurigen Hundeaugen vorerst verdrängt hatte, bekam ich den Tipp dem Tierheim in der Nähe von Hartberg in Mitterdombach einen Besuch abzustatten. Am 15.04.2007 habe ich mich gegen Mittag auf den Weg nach Mitterdombach gemacht. In einem eingezäunten Gehege tollten etwa 10 Junghunde. Als ich mich dem Zwinger näherte, drängten sich alle gegen den Zaun und wollte jeder gestreichelt werden.
Am liebsten hätte ich alle genommen, da der Neuzugang jedoch katzenkompatibel sein sollte, ließ ich mich von der Betreuerin entsprechend informieren und beraten.
Letztlich habe ich mich am 20.04.2007 nach längerer Beobachtung für einen Jagdhundmix namens "Funky" mit wunderschönen bernsteinfarbenen Augen entschieden, da dieser als katzenfreundlich beschrieben worden ist.
Nach einem Probewochenende habe ich mich entschlossen Funky zu behalten, obwohl es mit der Katze nicht optimal funktioniert hat und funktioniert.
Derzeit herrscht strikte "Rassentrennung", jedoch hoffe ich noch auf eine Annäherung der beiden zwecks friedlicher Koexistenz.
Mit dem Entschluss den Hund zu behalten, wurde die Änderung des Namens überlegt. Seit 26.04.2007 heißt Funky nunmehr
L E O N
auf welchen Namen er auch nach kurzer Zeit bereits gehört hat.

Natürlich wird Rico für mich (in meinem Herzen) unvergessen bleiben. Leon soll auch kein Ersatz für Rico sein, sondern ist er für mich mein Wegbegleiter für hoffentlich viele gemeinsame Jahre.

Dienstag, 3. April 2007

Rico und Kater





Rico und "Kater" waren die besten Freunde.

Montag, 2. April 2007

Freunde für´s Leben .....

Nachdem ich mein Bauernhaus in Buchschachen gekauft hatte, habe ich praktisch täglich - obwohl noch in Oberwart wohnhaft - die freilaufenden Katzen gefüttert.
Zu den Kostgängern zählte auch ein schwarzer - junger - Kater, der sich zumeist im Hintergrund gehalten hat, jedoch nach einiger Zeit äußerst zutraulich geworden ist. Auf Grund der Vielzahl der Katzen habe ich auf eine spezielle Namensgebung verzichtet und erhielt auch der schwarze Kater keinen besonderen Namen.
Er hörte unter anderem auf "Kater", "Katerchen", und wurde unter seinen Artgenossen zu einem gefürchteten Kämpfer. Er überlebte mit knapper Not einen Autounfall, es blieben jedoch Folgeschäden, und zwar ein leichter Kreuzgang der Hinterbeine bei schnellem Laufen und eine leichte Behinderung an einer Vorderpfote, zurück. Nach einem Marderbiss ins Ohr musste das rechte Ohr teilamputiert werden, wodurch er ein bisschen Ähnlichkeit mit einem Luchs bekommen hat.

Als ich Weihnachten 1996/1997 mit Rico nach Buchschachen gezogen bin, haben sich die Katzen weitgehend verlaufen, mit Ausnahme des "Katers".

In seiner kämpferischen Art hat er sich bei der ersten Begegnung mit Rico in Position gestellt und deutlich zu erkennen gegeben, dass er seinen Futterplatz nicht aufzugeben beabsichtige.

Dies war der Beginn einer Freundschaft für´s Leben. Mein Kater blieb bis zuletzt ein Freigänger, auch nachdem er - zu seinem eigenen Schutz - kastriert worden war, kam jedoch täglich nach Hause. Gemeinsame Ruhepausen von Hund und Katz auf der Gartenliege, manchmal auch im Hundekorb. Rico hat täglich in der Früh nach dem Kater geschaut, bzw. ihn ins Haus geholt.

"Katerchen" ist im September 2004 nach einer stetigen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes, er konnte nicht mehr fressen, hat laufend erbrochen etc., nach längerem Leiden über die Regenbogenbrücke gegangen.

Nicht nur ich habe um "Katerchen" getrauert, auch Rico hat seinen Freund sehr vermisst.

Donnerstag, 1. Februar 2007

Urlaub in .............

Burgund, Sommer 2002 - mit dem Hausboot auf der Saone,von Branges bis Gray
Toscana, Vicchio, Sommer 2003
Norddeutschland, Emden, Sommer 2004 - Urlaub auf dem Hausboot
Norddeutschland, Hechthausen Sommer 2005
Lago Maggiore, Portovaltravaglia, Sommer 2006
Burgund, Aisey-sur-Seine, Sommer 2007