Montag, 30. Juni 2008

Rügen Juni 2008

In diesem Jahr machte ich mit meinem Frauchen Inselferien auf Rügen. Die Nächte waren viel kürzer als zuhause. Trotz kräftigem Wind und hohem Wellengang durfte ich im Meer baden.
Auch eine Überfahrt mit dem Schiff stand auf dem Programm, jetzt bin ich offiziell seetauglich. Hoffentlich gibt´s bald wieder so einen tollen Urlaub.



Meine Urlaubsfotos von Rügen

Freitag, 2. Mai 2008

Leon an Sissy

Hallo Sissy, habe soeben Deine Nachricht gelesen. Natürlich ist es im Burgenland gar nicht langweilig, allerdings hat mein Frauchen so viel Stress, dass sie nicht zum Schreiben kommt und mich läßt "frau" an den Computer natürlich nicht ran. Verbringe somit viel Zeit im Büro und hänge meinen Gedanken nach.
Hier die letzten Monate im Zeitraffer:
1.) Bin jetzt schon mehr als 1 Jahr in meiner neuen Familie und beginne mich langsam daran zu gewöhnen, dass es im Badezimmer schnurrt, ich ins Bad nicht hineindarf und hin und wieder ein braun/schwarz geflecktes Katzentier durch das Haus streift, welches ich nicht jagen darf.
2.) Besuche seit längerem jeden Samstag wieder die Hundeschule und werde angeblich immer klüger. Nach Aussage meiner Trainer bin ich derzeit zwar noch nicht der bravste und klügste, jedenfalls aber einer der schnellsten und lebhaftesten Hunde im Verein. Tatsächlich bin ich natürlich sehr viel klüger, als alle annehmen. Meine Stärke liegt darin, die anderen nicht merken zu lassen, dass ich ohnehin schon alles kann.
Besonderen Spass habe ich daran, alle Hindernisse am Platz zu meistern, über Hürden zu springen und zu klettern, über die Planke und durch die Röhre zu laufen usw. und lohnt es sich schon deswegen, den sonstigen Schulstress in Kauf zu nehmen.
Nicht alle Mitschüler sind freundliche Genossen, ich habe sogar gehört, dass eine Jagdhündin die Schule verlassen musste, weil sie sich in der Pause in einen kleinen Pudel verbissen hat.
3.) Für mich hat bereits seit längerem die Badesaison begonnen. Ich nütze ungeachtet des Wetters daher jede Gelegenheit in die Lafnitz oder in die Pinka zu springen. Bin daher schon sehr auf den Urlaub und das Meer gespannt.
4.) Obwohl mein Frauchen auch an den Wochenenden arbeitet, bleibt immer Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang, bei welchem ich viel Zeit zum Toben und Spielen - auch mit anderen Hunden - zur Verfügung habe. Auch habe ich mich schon als "Hasenjäger" versucht, mich dann aber doch entschlossen dem Rufen meines Frauchens zu folgen und den Hasen ziehen zu lassen. Wenn ich wirklich gewollt hätte, hätte ich ihn sicher erwischt....
Ansonsten gibt es nicht viel neues zu berichten, ich kann weder mit einer Hundeschau aufwarten, noch muss ich mich irgendwelchen Experten vorstellen oder mich mit anderen messen, da ich ja nur ein ganz "einfacher Hund" bin und auch bleiben werde.

Freitag, 4. Jänner 2008

Leon`s Gedankensplitter

Nun habe ich die wichtigsten Feste in meinem neuen Heim bereits hinter mir - Weihnachten und Sylvester - nicht zu vergessen, den Geburtstag meines Frauchens, bei welchem die gesamte Verwandschaft angerückt ist. Naja, zumindest die meinem Frauchen nahestehende Verwandschaft.
Da ich als Findelkind nicht weiß, wann mein Geburtstag ist, ist meine Feier bedauerlicherweise ausgefallen. Vielleicht wird meine Feier auf den Tag meiner Abholung vom Heim verlegt, wäre ja auch eine gute Möglichkeit mich hoch leben zu lassen.
Vor Weihnachten habe ich noch bei Nelly, der Landseer-Hündin in St. Martin vorbeigeschaut, mit dieser im Garten getobt und meine ersten Schritte auf dem zugefrorenen Teich gewagt.
Weihnachten waren auch für mich Geschenke dabei, entgegen den Befürchtungen meines Frauchens steht auch der Christbaum noch im Zimmer, die Glaskugeln, welche mit Rücksicht auf mein ungestümes Verhalten nur in der oberen Hälfte zu finden sind, sind noch ganz. Auch die Knallerei zu Sylvester habe ich gut überstanden, ich habe sogar mit meiner "Familie" eine Ortsrunde gedreht.
Auch ich habe endlich einen Menschen gefunden, den ich an der Leine herumführen darf, sodass ich sagen kann - 2007 war für mich ein gutes Jahr !

Dienstag, 16. Oktober 2007

Herbstzeit.....

Soeben bin ich von einem längeren Spaziergang mit meinem Frauchen zurückgekommen.
Ich durfte - wie schon einige Male - bei strahlendem Sonnenschein ohne Leine durch Wiesen und Felder springen und tollen. Auch mein Frauchen genießt die Bewegung im Freien, die ausgedehnten Spaziergänge und die wärmenden Sonnenstrahlen. Hoffentlich bleibt es noch lange so.
Mein Frauchen meint, ich würde wie ein Ziegenbock durch die Gegend hüpfen, tatsächlich habe ich natürlich aus der Luft einen viel besseren Überblick über Mäuse und sonstige Kleintiere.

Heute Abend ist schon wieder Schule angesagt. Das Lernen ist ganz schön anstrengend, nach Ansicht meines Frauchens mache ich jedoch gute Fortschritte. Besonderen Spaß macht das Springen über Hürden und die Kletterwand. Nicht alle meine "Mitschüler" sind mir gut gesinnt, einige sind richtig unfreundliche Zeitgenossen, vor welchen ich großen Respekt und "Muffensausen" habe. Mal sehen, wie sich der heutige Abend entwickelt.

Samstag, 15. September 2007

Mein 1. Schultag

Heute nachmittag habe ich das erste Mal die Hundeschule besucht. Ursprünglich wollte ich ja zu den Welpen, dort wurde ich jedoch nicht aufgenommen, ich wäre schon zu alt für diese Gruppe, hat es geheißen. Nun ja, jetzt bin ich halt bei den Großen gelandet. Ganz schön anstrengend, immer auf Kommando und an der Leine gehen. Kaum ein paar Schritte gegangen, heißt es schon wieder Sitz, Platz, und, und ..... viel lieber würde ich mit den anderen Hunden spielen und über den Platz toben.

Samstag, 8. September 2007

Rückblick......

Langsam beginne ich mich an den neuen Hausgenossen zu gewöhnen, allerdings vermeide ich nach Möglichkeit unmittelbare Begegnungen mit Leon. Wie schon im letzten Jahr bin ich den ganzen Tag außer Haus unterwegs, am Abend schlüpfe ich schnell in das Badezimmer, wo schon mein Futter und mein Schlafplatz auf mich warten. Hin und wieder beobachte ich durch den Türspalt beim Badezimmer das Geschehen außerhalb, einmal habe ich mich sogar an Leon ins Wohnzimmer vorbeigeschlichen. Das war ganz schön mutig, ich bin aber nur kurz im Wohnzimmer geblieben.

Im August war ich für etwas mehr als eine Woche ganz allein Herrin über Haus und Garten. Der Rest der Familie war auf Urlaub und wurde ich von den Nachbarn futtermäßig versorgt. Zuerst sollte ich ja für die Dauer der Abwesenheit ganz im Haus bleiben, aber letztlich konnte mein Lebensmensch meinem herzerweichenden Miauen nicht widerstehen und hat mir doch Freigang gewährt. Ich habe mich schon sehr gefreut, als die ganze Rasselbande wieder aus dem Urlaub zurück war, na ja, Leon hätte schon in Frankreich bleiben können, vor allem da es ihm bis heute nicht gelungen ist, die Nachbarskatzen vom Haus fernzuhalten. Ich bin einigermaßen überrascht und sehe es mit Befremden, wer aller unverschämterweise - trotz Wachhund -in meinem Badezimmer ein- und ausgeht.

Vor dem Haus treibt sich überdies ein großer schwarz-weißer Kater herum. Ich glaube, der versucht ernsthaft, sich bei meinem Lebensmensch einzuschleichen, welche Versuche hoffentlich erfolglos bleiben.

Montag, 3. September 2007

Ferien .....

Hallo, ich melde mich aus meinem ersten Urlaub zurück. Ich durfte mit meiner Familie bis in die Burgund reisen, wo wir, d.h. mein Frauchen, Francois und ich, in einem ganz gemütlichen Ferienhaus mit Garten Quartier genommen haben. Es war eine aufregende Woche, tägliche Ausflüge mit dem Auto und lange Spaziergänge standen auf dem Programm. Warum meine Familie allerdings die alten Häuser und Mauern so toll gefunden hat, ist mir ein Rätsel geblieben. Ich fand den großen Garten - mit Quelle und Brunnen - bei unserem Haus viel interessanter.
Auch durfte ich im Fluss baden und kann mich somit rühmen in der Seine geschwommen zu sein.
In den an unser Haus angrenzenden Gärten waren viele Hunde, die Verständigung war etwas schwierig und die Sitten etwas rauh, sodass ich ganz froh war, durch einen Zaun gut geschützt zu sein. Auch einige Katzen haben sich in den Garten verirrt, aber ich habe sofort gezeigt, wer der Boss ist.
Nun, seit 25.08.2007 bin ich zu Hause in meiner gewohnten Umgebung und der Alltag hat mich wieder.
Schön war`s, vor allem deshalb, da Frauchen und Franz den ganzen Tag für mich Zeit hatten.

Montag, 27. August 2007

Burgund August 2007

Ferien in der Burgund, Anreise bei schönem Wetter von Deutschland, über Karlsruhe, Rastatt, Hügelsheim und Gambsheim nach Frankreich, Aisey-sur-Seine. Auch bei der Ankunft in Aisey-sur-Seine gab es noch herrliches Wetter, welches sich jedoch in den folgenden Tagen zunehmend verschlechtert hat. Oftmals Regen und relativ kalte Temperaturen machten die täglichen Ausflüge und Besichtigungen teils ungemütlich, andererseits wurden die Wetterbedingungen durch die Schönheit der Landschaft, der Vielzahl der zu besichtigenden Orte, der schönen Schlösser, Abteien und sonstigen historischen Stätten bei weitem aufgewogen.

Ausgehend von Aisey-sur-Seine nach Ampilly-le-sec, Bremur-et-Vauroir, Bussy-Rabutin, Bussy le Grand, Chammesson, Chatillon-sur-Seine, Coulmier-le-Sec, Dijon, Essarois, Flavigny-sur-Ozerain, Froloirs, Mauvilly, Montbard, Quemigny-sur-Seine und Rochefort-sur-Brevon,sowie St. Seine-Abbaye.
Besichtigung der Anc. Abbaye de Fontenay und der Abbaye Val de Choues und - trotz nassem Wetter - der Hauptquelle der Seine.

Nachstehend der Spruch für´s Gästebuch, mit welchem ich mich mangels ausreichender Kenntnisse der französischen Sprache verewigt habe:

Aufgestanden - ein Blick hinaus,
schon wieder Regen - welch ein Graus!
Stundenlang durch den Regen gehn,
nur um ein altes Schloss zu seh´n?
Aufgerafft und überwunden,
schöne Ziele schnell gefunden.
Kalte Füsse, nasses Haar,
trotzdem war es wunderbar,
die Sonne hat mich kaum erfreut,
dennoch hab ich´s nicht bereut!

Da auf Grund der knappen Zeit von einer Woche vieles noch unentdeckt geblieben ist, ist ein nochmaliger Urlaub in der Burgund fast ein Muss!

Montag, 30. Juli 2007

Ausflug an den See....

Gestern wurde ich schon zeitig geweckt, Frauchen hat angekündigt, ich müsste endlich schwimmen lernen und wurde ich gleich nach einer kurzen Morgenrunde ins Auto gepackt. Auf der Fahrt hat es manchnmal ziemlich geregnet und stand mir eigentlich der Sinn nicht unbedingt nach Wasser.
Nach knapp 4 Stunden Fahrt und einer "Pinkelpause" für mich, war es dann soweit. Henndorf/Wallersee - ich durfte ohne Leine aus dem Auto springen und bin sofort in den See gelaufen. Zuvor gab es eine ziemlich heftige Spielerei mit Sissy, der Schäferhündin, anschließend habe ich sofort meine Schwimmkünste gezeigt.
Nase hoch, Mäulchen fest zusammengedrückt, und los gepaddelt. Ich bin im Wasser von einem zum anderen geschwommen, sodass Frauchen & Co mich voll bewundern konnten. Da ich viel Lob bekommen habe, muss ich wohl ein Naturtalent sein. Auch eine kurze Bootsfahrt stand auf dem Programm, todesmutig bin ich ganz allein aus dem Boot gesprungen und in Richtung Strand geschwommen. Mein Frauchen ist ob meiner Unvorsichtigkeit ganz schön erschrocken, aber ich habe diese Mutprobe hervorragend gemeistert.
Als ich dann plötzlich einem fremden Boot nachgeschwommen bin, hat mich mein Frauchen zurückbeordert. Dabei hätte ich den Kahn sicher erwischt.
Das Wetter zeigte sich gleichfalls zunehmend von der freundlichen Seite, sodass ich mein Fell zwischendurch in der Sonne trocknen lassen konnte.
Auch habe ich ein paar nette Kumpels kennengelernt. So habe ich mit einem jungen Windhund ausgiebig getobt und gespielt und durfte mit einem kurzbeinigen Jack Russel Terrier über den Strand jagen, bevor es wieder mit dem Auto auf die Rückreise ging.
Yeah, das war schon ein ganz toller Tag......

Freitag, 22. Juni 2007

Das Leben ist Lernen.........

Jetzt habe ich schon eine Menge Neues gelernt.
Ausflüge an die Lafnitz, Baden im Fluss, lange Spaziergänge, sogar ohne Leine, mit vielen interessanten Gerüchen, Begegnung mit Pferden, Hochlandrindern und den Hängebauchschweinen der Nachbarn.
Obwohl ich im Tierheim mit anderen Hunden untergebracht war, vielleicht auch gerade aus diesem Grund, habe ich vor meinen vierbeinigen Kollegen mächtigen Respekt und betrachte diese lieber vorerst aus sicherer Position. Besonders suspekt und lästig sind für mich die Kleinen, die nicht einmal über die Sesselkanten sehen können, aber sich für besonders wichtig halten.
Zwischenzeitig habe ich aber einige nette Kollegen/Innen kennen gelernt, zuletzt habe ich einen ganzen Abend in St. Martin in einem großen Garten mit eigenem Teich mit Jambo, dem Hund der Kanzleipartnerin meines Frauchens,verbracht. Na, der war ganz schön aus der Puste, allerdings ist er auch schon einige Jahre älter als ich und gesundheitlich angeschlagen.
Den Schwimmteich habe ich natürlich auch mehrfach erkundet, war ganz schön tief, sodass ich sogar meine ersten Schwimmversuche absolvieren musste. Frosch habe ich leider keinen erwischt. Kein Vergleich mit dem kleinen Biotop am Semmering, wo ich eine richtige Schlammpackung abbekommen habe. Dort habe ich mich allerdings sofort nützlich gemacht und zur Freude der Besitzer die Algen aus dem Biotop gefischt, ein paar Seerosen waren - glaube ich - auch dabei.
Sehr zum Ärger meines Frauchens habe ich die ortsansässigen Katzen etwas aufgewirbelt, obwohl ich doch angeblich "katzenkompatibel" sein soll, was immer das auch heißen mag. Ich kann halt meine diversen Ahnen nicht ganz verleugnen.
Gott sei Dank, kann Frauchen nicht allzu lange böse sein.